Venedig

Beschreibung und Charakteristik

Elegant, preziös, unvergleichlich, unterhaltsam, romantisch: so ist Venedig, die Perle des italienischen Tourismusangebots, wo Kirchen, Palazzi, antike Brücken, Monumenten und Plätze vom künstlerischen und kulturellen Geist ihrer Vergangenheit zeugen.

Das Herz von Venedig ist der wunderschöne Markusplatz, der schönste Festsaal Europas, umgeben von erstrangigen Bauwerken: Der stattliche Kirchturm und die Basilika San Marco mit ihren fünf Portalen und ihrem Marmorschmuck und ihren Mosaiken, die von außen schon die Schönheit und den Reichtum des Innenraums ankündigen; der Palazzo Ducale, das Symbol der goldenen Zeit der Serenissima, der Mori-Turm, besser bekannt als Uhrenturm (Torre dell'Orologio) wegen des ausgeklügelten Uhrwerks, das seit Langem die Stunden Venedigs zählt; und der Napoleonische Flügel, in dem das Correr Museum untergebracht ist. 



Zahlreich die historischen Cafés um den Platz. Sehenswert darunter das bekannte Café Florian: 1720 eröffnet, ist es das älteste Café Italiens. Die Innenräume sind elegant, mit Stuck verziert sowie von Gemälden und Spiegel dekoriert, und wurden von Persönlichkeiten wie Giacomo Casanova, Lord Byron, Ugo Foscolo, Gabriele D'Annunzio besucht.
 Nicht weit weg befindet sich der Campo Santo Stefano mit der gleichnamigen Kirche, eine der größten von Venedig.

Die „Campi“ von Venedig sind historische Plätze, in deren Zentrum oft beeindruckende Monumente stehen, umgeben von historischen und ebenfalls beeindruckenden Bauten, deren Namen sie oft tragen. Die Gassen andererseits heißen hier Calli („Calle“ in der Einzahl), und sind, für die Venezianer, der beste  Weg um die Stadt kennenzulernen. Einfach loslaufen und nach oben schauen, ohne Führer oder Stadtkarte und ohne die Sorge sich zu verlaufen, denn egal wie, irgendwann kommt man immer zum Markusplatz!



Vom Markusplatz kommt man über die berühmte Seufzerbrücke, von wo man eine atemberaubende Aussicht auf die Lagune genießen kann, zum Castello des Bezirks Sestiere, reich an künstlerischen und architektonischen Meisterwerken, wo man die Kirchen Santa Maria die Miracoli und San Zaccaria sowie San Giovanni in Bragora findet, eine der ältesten und schönsten der Stadt. Weiter entlang der Calli der Stadt sollte man einen Besuch im Arsenale nicht verpassen, im 12. Jh. erbaut und für viele Jahrhunderte das größte der Welt, ist es heute Sitz der Kunst und Architektur-Biennale. Die Internationalen Filmfestspiele ihrerseits  werden im historischen Palazzo del Cinema, am Lido ausgetragen.



Vom Markusplatz aus sieht man die Insel San Giorgio Maggiore und den hohen Glockenturm, der das ehemalige Benediktiner-Kloster überragt, ein Meisterwerk der damaligen Architekten, unter denen nochmals Andrea Palladio genannt werden soll . 
Ein echtes Freilichtmuseum, das man vom Boot oder der Gondel aus am Canal Grande sieht, der Hauptwasserstraße der Stadt, die an der Punta della Dogana anfängt, der alte Hafen der Serenissima mit seiner charakteristischen dreieckigen Form. Vier sind die Brücken, die die Ufer des Canal Grande verbinden: der Ponte dell'Accademia, die Rialto-Brücke, der Ponte degli Scalzi und der Ponte della Costituzione. An der Punta della Dogana, die Stelle Venedigs, wo der Canal Grande und der Canale della Giudecca sich teilen, stehen einige Bauten wie das Gebäude Dogana Da Mar, das zusammen mit dem Palazzo Grassi Sitz der Stiftung François Pinault sind, sowie internationale Ausstellungsräume par excellence für zeitgenössische Kunst.



Sehenswert ist auch die Peggy Guggenheim-Sammlung, im Palast Venier dè Leoni. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Sammlungen des 20. Jh. Ein weiteres bedeutendes Museum ist die Gallerie dell'Accademia in dem großen Bau der Grande Scuola della Carità, der die gleichnamige Kirche und ein Kloster umfasst. Außerdem die Cà Rezzonico, einer der schönsten Renaissance-Paläste mit dem Museum des venezianischen Settecento.
Ebenfalls auf der westlichen Seite der Stadt befinden sich die Sestieri Canareggio, Castello, Dorsoduro, San Marco, San Paolo und Santa Croce sowie zahlreiche, von beeindruckenden Kirchen und Adelsbauten umgebenen, „Campi“.

Ein Insel-Kranz

Um Venedig herum finden wir außerdem einen Kranz an Inseln: Burano, bekannt für das Handwerk der Spitze; Murano, bekannt für die Gläser; Pellestrina, gekennzeichnet von den hohen Sanddünen; Torcello, eine der ältesten Siedlungen des Gebiets.

(Quelle: ENIT)